Kosten Haarverpflanzung, Haartransplantation

Aufgrund der verschiedenen Entnahme-Techniken bei der Haarverpflanzung bzw. Haartransplantation gibt es auch eine Bandbreite von unterschiedlichen Kosten bei den verschiedenen Anbietern von Haarverpflanzungen.

Bevor Sie sich für eine Haarverpflanzung entscheiden, sollten Sie unbedingt ab-klären, welche Leistung Sie für Ihren finanziellen Aufwand, also Ihre Kosten, erhalten werden.

Kostenfaktor Graft (Transplantat)

Bei vielen Instituten in der Haarverpflanzung wird pro Graft abgerechnet. Die Graft Preise variieren je nach angewandter Technik, welche bei der Haarverpflanzung zum Einsatz kommt: Graft mit nur einem Haar, Grafts mit zwei Haaren oder Grafts mit drei Haaren. Graft ist daher nicht gleich Graft. Da viele Anbieter von Haarverpflanzungen bzw. Haartransplantationen auf der Basis von Grafts abrechnen, tendieren ebenso viele dazu, möglichst viele Grafts zu verrechnen. Daher ist es oft sinnvoll, feststehende Behandlungskosten mitgeteilt zu bekommen, damit keine weiteren Kosten entstehen und der Anbieter ergebnisorientiert arbeiten kann. Denn letztendlich kommt es nicht auf die Menge der transplantierten Grafts (Transplantate) an, sondern auf die Menge der verpflanzten Haarwurzeln mit nachhaltigem Haarwachstum!

Pauschale Kosten

Pauschale Kosten bei der "FUE-Entnahme von Haarwurzel-Einheiten (eine FUE-Technik)"

Nur spezielle FUE Haarverpflanzungen rechnen pauschal pro Sitzung ab.

Wie viele Haarwurzeln tatsächlich benötigt, entnommen und umverteilt werden müssen, das hängt von der Größe des Befundes und der Vorstellung von Frisur und Haardichte ab. Bei sehr großen Befunden erreichen Sie auch mit wenigen Haaren viel optisches Volumen.

Hier finden Sie eine Übersicht der Kosten einer Haarverpflanzung.

Kostenerstattung durch Krankenkassen

In der Regel werden die Kosten für eine Haarverpflanzung nicht von den Krankenkassen erstattet. Wenn jedoch der Nachweis erbracht werden kann, daß die fehlende Kopfbehaarung eine nachhaltige Beeinträchtigung des Wohlbefindens darstellt und unter Umständen sogar Ursache von Depressionen ist, kann es ggf. einen Zuschuss von der Krankenkasse geben. Nachfragen kann sich also durchaus lohnen.