Mittel gegen Haarausfall

Auf dem Markt gibt es eine Reihe von Mittel gegen Haarausfall. Viele versprechen schnelles Haarwachstum. Leider aber schaffen es nur wenige Mittel aktiv den Haarausfall zu bekämpfen. Durch wissenschaftliche Studien belegbare Mittel, die den Haarausfall stoppen sind Mittel mit den Wirkstoffen Alfatradiol, Finasterid und Minoxidil sowie das Haarwuchsmittel Provillus. Der Lieferant von Provillus gibt seit kurzem sogar eine Geld-zurück-Garantie, sollte sich kein Haarwuchs einstellen.

Haarwuchsmittel Minoxidil

Im Prinzip zielen alle Wirkstoffe der Mittel gegen Haarausfall darauf hin ab, ein bestimmtes Androgen (Dihydrotestosteron) derart zu beeinflussen, dass die Haarwurzel nicht mehr weiter in Ihrer Funktionsweise gestört wird.

Voraussetzung für die Wirkung dieser Mittel gegen Haarausfall ist jedoch, dass noch intakte, lebende Haarwurzeln vorhanden sind. Die Resthaar-erhaltenden Maßnahmen müssen also rechtzeitig beginnen, bevor die Haarwurzeln vollständig zerstört sind. Es gibt generell bei den Mitteln gegen Haarausfall unterschiedliche Wirkungsansätze. Ein Teil der Medikamente/Mittel verbessert die Durchblutung der Kopfhaut und damit die Energieversorgung der Haarwurzeln. Der andere Teil der Mittel gegen Haarausfall wirkt hemmend auf die vermehrte Bildung von männlichen Geschlechtshormonen, da eine erhöhte Konzentration des männlichen Geschlechtshormons Testosteron in der Kopfhaut zu Haarausfall führen kann.

Intragen

Intragen korrigiert 5 der wesentlichen Funktionsstörungen, die für den hartnäckigen oder zeitweiligen Haarausfall, verantwortlich sind. Intragen gitb es in Form eines Patches sowie als Ampullen.

Minoxidil

Der Wirkstoff Minoxidil ist im Medikament/Mittel gegen Haarausfall Regaine enthalten. Regaine, bzw. der Wirkstoff Minoxidil, ist in Deutschland verschreibungspflichtig, da Nebenwirkungen entstehen können. Angeblich bewirkt Minoxidil die Neubildung bzw. Verzweigung von Blutgefäßes im Bereich der Haarfollikel. Dadurch soll die Reaktivierung der Haarfollikel angeregt werden und letztlich der Haarwuchs wieder einsetzen. Allerdings ist dieser Wirkungsmechanismus noch nicht wissenschaftlich belegt. Dennoch wiederum belegen Studien angeblich eine Erfolgsquote von 30 bis 40 Prozent.

Pantovigar N

Bei diffusem Haarausfall, bedingt zum Beispiel durch Stress, zu einseitiger Ernährung, Esstörung, Infektionen, etc. kommt das Mittel Pantovigar N zum Einsatz. Der Grundgedanke ist, dass die Haarwurzel, bzw. das Haar und die Haarzwiebel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Hier setzt Pantovigar N an. Durch Pantovigar N wird der Haarschaft wieder mit Aminosäuren und B-Vitaminen versorgt. Dies fördert den Energiestoffwechsel des Haares.

Insbesondere bei Magersucht und/oder Bulimie kommt es sehr oft zu starkem Haarausfall! hier sollte selbstverständlich die eigentliche Ursache bekämpft werden, nämlich die Esstörung. hier empfiehlt es sich eine spezialisierte Psychiatrische Klinik aufzusuchen anstatt mit Mitteln zu versuchen den Haarausfall zu bekämpfen.

Pantovigar ist gut verträglich und ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Pantostin

Pantostin baut auf dem Wirkstoff Alfatradiol auf. Der Haarausfall soll dadurch gestoppt werden, dass der Wirkstoff Alfatradiol dasjenige Enzym hemmt, welches dafür verantwortlich ist, dass Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt wird. DHT schädigt die Haarwurzel. Dadurch, dass DHT dann weniger gebildet wird, können die Haarwurzeln länger arbeiten und bleiben gesund. So kann durch Pantostin der Haarausfall deutlich gemindert und bestenfalls sogar vollständig gestoppt werden.

Beraten kann sicherlich gut ein Haargesundheitszentrum oder eine Praxis für Haartransplantation. Diese sind spezialisiert auf den Themenbereich Haarausfall.